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September 27 2011

KingBalance
17:17

Die FDP-Funktionärskaste merkt nichts mehr: FDP-Wählerschelte

Warum sind die Liberalen in der Wählergunst so abgestürzt? Frankfurts FDP-Chef Pfeil glaubt, die Erklärung gefunden zu haben: Die Bevölkerung sei einfach zu schlecht gebildet. Er verzweifle daran, dass sich die Wähler nicht schlauer machten. 

[weiter hier beim Speichel]

Genau diese Wähler haben sich schon schlau gemacht - über die gebrochenen Wahlversprechen der FDP, etc. Nur zur Funktionärskaste dringt das nicht durch, nicht einmal über die verherrenden Wahlergebnisse (1,8%).

Reposted byTaeuschland Taeuschland

August 12 2011

KingBalance
20:40
Dr.Cartoon: (Steinmeier): Der FÜHREREID der SPD!
Reposted bytowser towser

August 10 2011

KingBalance
10:35

Großbritanien erntet jetzt, was Frau Thatcher gesät hat

Es wäre zu einfach, die in Großbritannien sichtbare Gewalt und die Plünderung einfach auf die schlimmen sozialen Verhältnissen zurück zu führen. Da kommt einiges zusammen. Aber die so genannte Eiserne Lady hat mit der Zerstörung des Zusammenhalts, mit dem Predigen von ökonomischem Egoismus und der Kommerzialisierung aller Lebensverhältnisse, mit der systematischen Schwächung der Arbeitnehmerschaft und damit der weiteren Trennung der britischen Gesellschaft in oben und unten den Boden für die Gewaltwelle bereitet. Albrecht Müller.

Wenn Millionen Menschen nichts mehr zu verlieren haben, dann haben sie auch bei der Anwendung von Gewalt nichts zu verlieren, meinen sie. Da kann die britische Innenministerin noch so viel mit staatlicher Gegengewalt drohen.

Weil wir Thatchers Wahnsinn bei uns und in vielen anderen Ländern übernommen haben, bleibt diese Welle der Gewalt nicht auf Großbritannien beschränkt.

Die Gewalt in Großbritannien ist ein Symbol für das Scheitern der konservativen Ideologie in ihrer werte-losen Ausprägung. (Siehe dazu auch den Artikel im Tagesanzeiger). In dem diese Konservativen die Herrschaft der Märkte und der Selbstbereicherung als Organisationsprinzip der Ökonomie gepredigt haben, haben sie zugleich ihre sonst so hoch gehaltenen eigenen Werte ruiniert. Indem sie ihre Herrschaft mithilfe von rücksichtslosen Medienunternehmern wie Murdoch durchgesetzt und gefestigt haben, haben sie die Lebensgrundlagen demokratischer Willensbildung zerstört. Indem sie den Kommerz bei den elektronischen Medien wie auch im Umgang mit öffentlichen Leistungen und öffentlichen Unternehmen durchgepaukt haben, zerstörten sie wichtige gemeinschaftsfördernde Einrichtungen. Dem Volk gehört nichts mehr, weder die Wasserwerke noch das Fernsehen, weder die Eisenbahn noch die Wohnungen.

Was wäre dagegen zu setzen?
Jedenfalls ein Neuanfang, eine grundlegende Änderung:

  • Mit eindeutigen Schritten zur sozialen Sicherung als wichtigem Beitrag zur persönlichen Sicherheit von Menschen,
  • mit der Konzentration der politischen Aktivitäten auf die Chance zur Beschäftigung aller Menschen, die arbeiten und einen Beruf haben wollen,
  • mit einem Bekenntnis zur Notwendigkeit und Effizienz einer solidarischen Gesellschaft,
  • mit der Würdigung von Werten und Wertorientierung,
  • mit einem Bekenntnis zum friedlichen Zusammenleben in einer Gesellschaft und zwischen den Völkern, d.h. mit einer Wende in der Sicherheits- und Militärpolitik, und einigem mehr.

Unsere Gesellschaften sind ziemlich weit gehend zerstört. Deshalb wird der Neuanfang nicht leicht sein. Aber es geht nichts daran vorbei, wenn man die Welle der Gewalt nicht zur Dauererscheinung werden lassen will.

Quelle:http://www.nachdenkseiten.de/?p=10413

Lest mal hier wie das alles gesteuert wird:

Der rechte Abschied von der Politik

Reposted bypaketaktuelle-KamerakrekkFreeminder23

August 08 2011

KingBalance
17:51

Der rechte Abschied von der Politik

Von Constantin Seibt. (tagesanzeiger.ch)

Charles Moore ist Konservativer bis in die Knochen. Er war 20 Jahre lang Chefredakteur strenger und konservativer Zeitungen, zuletzt des «Telegraph». Er konvertierte zum Katholizismus, ist ein beliebter Gast des Papstes und der offizielle Biograf von Margaret Thatcher. Vorletzte Woche schrieb Moore eine Kolumne, die sein ganzes Leben in Frage stellt. Ihr Titel lautet: «Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat».

Moore schreibt: «Ich habe mehr als 30 Jahre gebraucht, um mir diese Frage zu stellen. Aber heute muss ich es tun: Hat die Linke doch Recht?» Und fährt fort: «Die Reichen werden reicher, aber die Löhne sinken. Die Freiheit, die dadurch entsteht, ist allein ihre Freiheit. Fast alle arbeiten heute härter, leben unsicherer, damit wenige im Reichtum schwimmen. Die Demokratie, die den Leuten dienen sollte, füllt die Taschen von Bankern, Zeitungsbaronen und anderen Milliardären.»

Quelle: tagesanzeiger.ch

Sehr Lesenswert!!

Eine “Elite” plündert den Planeten und die Politik steht Schmiere.

Reposted by02mydafsoup-01Taeuschlandbinkebonkequalitaetsjournalismuswst

April 05 2011

KingBalance
18:05

FDP: Die Rechte am Kadaver beanspruchen Rösler, Lindner und Bahr

readers-edition.de 5. April 2011  von Rolf Ehlers

Da muss man sich doch verwundert die Augen reiben. Erst heißt es, die Deutschen wären noch immer so sehr ausländerfeindlich. Da ist ja auch was dran, sonst hätte Sarrazin nicht so ein Furore machen können.

Und doch wurde mit dem deutschen Vietnamesen Philip Rösler ohne besonderes Aufbegehren ein bis dahin nicht aufgefallener Mann mit “Migrationshintergrund” Gesundheitsminister. Jetzt hat er zusammen mit Lindner und NRW-Bahr den FDP-Vorsitzenden und Vizekanzler Westerwelle gestürzt.

Die FDP ohne Wähler, nur mit ein paar Pöstchen ist nur mehr ein politischer Kadaver, der meilenweit gegen den Wind stinkt.

Ganz offensichtlich haben die drei Umstürzler einvernehmlich untereinander verteilt, was von der FDP geblieben ist. Brüderle muss das Amt des Wirtschaftsministers räumen. Die drei Nachrücker schieben Rösler vor, der doch tatsächlich beansprucht, dem Wirtschaftsministerium vorzustehen. Vizekanzler wird er sowieso. An Lindner und Bahr ist natürlich gedacht. Man wird sehen. Außen vor bleibt die Altliberale Leutheusser-Schnarrenberger, die weiter das Justizressort hält aber nicht gefragt wird, wie es weiter gehen soll mit der FDP.
Rösler hat es als Gesundheitsminister geschickt verstanden, nicht jederzeit als Günstling der Gesundheitsindustrie erkannt zu werden. Aber ist er das nicht doch? Wie kommt er jetzt auf die Idee, Brüderle ersetzen zu wollen? Ohne Rückhalt aus Wirtschaftskreisen ist das undenkbar. Es soll weiter gehen mit der Demontage des Sozialstaats und eines sozialen Gesundheitswesens! Dafür stehen Rösler und seine Freunde. 

Quelle: http://www.readers-edition.de

Bleibt nur noch zu ergänzen, daß die heutigen Demokratien die bislang am besten versteckten Diktaturen sind.

Reposted byTaeuschland Taeuschland
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