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July 30 2017

KingBalance
16:38
+++ Frage an Merkel, von einer vor 31 Jahren aus dem Iran geflüchteten +++ https://www.youtube.com/watch?v=SfLeQUliqzs 
KingBalance
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Grüne versenken.
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KingBalance
14:22
KingBalance
10:56

All die SPD, CDU/CSU und die Grünen wählen, das sind nicht nur Idioten, das sind Sadisten. Und machen hier ein auf scheinheilig, weil die AFD - Pluspunkte macht - ich könnte darüber nur noch kotzen. Man könnte es auch so sagen: der eine Faschist schreit zum anderen Faschist - Du bist doch ein Faschist.

Ich weiß auch nicht was an der AfD viel schlimmer sein soll, als an der CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen - außer dass sie bis jetzt den Fehler noch nicht gemacht haben, wie einst Adolf Hitler den Fehler machte, sich nicht an dem ungeschriebenen Gesetz zu halten, erst an der Peripherie zum Morden - so wie es der Kapitalismus mit seinen Politfiguren mit seinen Finanzinstrumenten wie dem IWF und Weltbank uns in einer fürchterlichen Brutalität jeden Tag vor Augen führt. Jetzt erst hat man wieder auf Grundlage des Bonner Grundgesetzes, das syrische Volk, mit Sanktionen belegt, dass dadurch 100-tausende-Menschen vom Hungertod bedroht sind. Die AFD ist nicht mehr oder weniger schlimm - wie der Rest der ganzen Bagage, obwohl sie bis jetzt noch eine saubere Weste haben, denn sie haben noch kein auf dem Gewissen - bis jetzt!

Auch sind sie nicht verantwortlich für:

Vorratsdatenspeicherung, Aufhebung der Unschuldsvermutung, Kameraüberwachung an öffentlichen Plätzen, Verkehrsmitteln und an Arbeitsplätzen, Bankabkommen SWIFT, TTIP, TISA, CETA Speicherung aller Fingerabdrücke in zentralen oder dezentralen Dateien, Überwachung aller öffentlichen Fluchtwege über Tollcollect (Mautdaten), Einrichtung einer Zentraldatei, z.B. ELENA, biometrische Personalausweise, biometrische Gesundheitskarte plus angepasster Gesundheitsreform, Onlinedurchsuchung, Bundestrojaner, usw., desweiteren eine lebenslange Steuernummer, ein wenig Arbeitszwang über Hartz4. Außerdem demokratische Kriegsbeteiligungen im Ausland, aber auch den Einsatz der Bundeswehr im Innern in Form von Kriegsmaschinerie bei Demonstrationen (G8) und natürlich die fortwährende Durchführung des Mikrozensus unter Androhung von Bußgeldern und Beugehaft, dem dann bald auch der Makrozensus folgt und so weiter.

Stephan Steins Autor von „Die Roten Fahne“ bemerkt dazu richtig: Nun gehören wir sicher zu den konsequentesten Kritikern der Partei AfD, aber es ist ein Novum in der Geschichte, dass sich die Friedensbewegung mit dem Kampf gegen eine bestimmte Partei befassen soll, die gar nicht in Regierungsverantwortung und somit auch gar nicht für staatliche friedenspolitische Entscheidungen zuständig ist.

Damit wird nebenbei auch nochmal eine Funktion der AfD für das System deutlich: Die Leute sollen im emotionalen Reflex ihr Engagement gegen Rechts, gegen die faschistische Gefahr auf die Sockenpuppe AfD richten und währenddessen von der internationalen, imperialen Entwicklung abgelenkt werden.

Hier wird ganz bewusst an einer Kulisse gearbeitet, die den Faschismus an der Macht entlasten soll, indem man die Menschen in potemkinschen Dörfern aufeinander hetzt...

Marigny de Grilleau 4. September 2016
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KingBalance
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July 29 2017

KingBalance
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Die Stasi-Spionin die heute unser Internet kontrollieren soll
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KingBalance
12:32

Mehr zur Ver-DDR-isierung der BRD


Waren die „Wende“ und der Zusammenbruch der DDR geplant?

Ein Leser mit DDR-Wissen hat mir zu meinem Artikel über die Ver-DDR-isierungfolgendes geschrieben:

Die DDR-Staatssicherheit war ein hocheffizienter Geheimdienst, wenn nicht überhaupt der Effizienteste. Es war bereits Anfang der 80’er Jahre offensichtlich, dass die DDR vor dem wirtschaftlichen wie politischen Ruin stand. Allein der von Franz Josef Strauß eingefädelte DM-Milliardenkredit (1983), dem 1984 noch ein zweiter folgte, rettete Honeckers DDR zunächst.

Hat die Stasi damals als Rettungsplan die Strategie einer kalten Übernahme der BRD auf friedlichem Weg entwickelt?

Es ist bis heute scheinbar nicht gelungen, den Verbleib von Goldreserven und umfangreichem Vermögen der SED aufzufinden. Und unter Umständen ist ein weiterer Plan aufgegangen , wie Sie es beschreiben, nicht nur die SED politisch neu zu formieren, ehemalige Funktionäre der SED und der Stasi, bis auf unvermeidliche Bauernopfer, wieder selbst in höchste Ämter einzuschleusen, in öffentlich-rechtliche Medienanstalten, Universitäten usw. usw.

Getestet und für praktikabel befunden: Die Linken als Nachfolger der SED-Unrechtspartei sind planmäßig hoffähig geworden (siehe Thüringen und weitere Koalitionen), die ÖR scheinen regimekonform ausgerichtet, NGOs sollen die im Grundgesetz verbotene Zensur alternativer Medien im Internet durchsetzen (zu Frau Kahane ist in diesem Zusammenhang genug gesagt), der Staat reißt immer mehr Macht und Befugnisse an sich (ab wann haben wir endlich wieder eine Staatliche Plankommission, die z.B. für die totale Kontrolle der Unternehmen und die „gerechte“ Umverteilung der Gewinne zuständig ist?) Oder ist die EU-Kommission bereits der Vorläufer?

Und warum, weil alles bisher so gut läuft, überhaupt sollte dieses zunehmend erfolgreiche Projekt nicht gleich ganz Europa reformieren? Und auch gegen eventuelle osteuropäische Störer würde man notfalls auf alte Erfahrungen, gemixt mit dem Knowhow unserer Zeit, zurückgreifen können. Es gab schließlich auch gescheiterte Versuche von Staaten, aus dem Ostblock auszubrechen. Waren in der DDR die politischen Gegner entweder Agenten des Westens, Kriminelle oder „verführte“ Jugendliche so sind es heute eben Rechtsradikale, Populisten, Nazis….Es passt beängstigend vieles in diesem Gedankenspiel zueinander.

Das ist eine interessante Frage. Der Zusammenbruch der DDR kann ja für die SED und die Stasi nicht so völlig überraschend gekommen sein. Wie der Leser ganz richtig schreibt, sind die vorher ja schon ein paarmal an der Pleite vorbeigeschrammt und nur im letzten Augenblick gerettet worden. So blöd, dass die sich dabei nichts gedacht haben, können die gar nicht gewesen sein, zumal sie ja bekanntlich gar nicht blöd, nur kriminell und ideologisiert waren. Und wie neulich mal in einer Fernsehreihe gezeigt wurde, ziemlich aktiv im Westen waren.

Man muss sich also fragen, ob die Wende und „Wir sind das Volk“ und die ganze Tränen- und Wiedervereinigungsnummer im Fernsehen nur Show war, oder ob das nicht auf Seiten der DDR von vornherein – womöglich ungewollt aber als Notfallplan – geplant war. Und ob die Tatsache, dass das eher gewaltlos ging und dass Schabowski sich verplappert hatte, vielleicht auch nur Show waren: Wie überrennt man die BRD? Man lässt vorher den Druck im Kochtopf steigen, macht die Flucht in den Westen zum Thema auf allen Kanälen und lässt dann die Mauer fallen. Welche Gegenwehr hätte die BRD dagegen gehabt?

Und dann stellt sich die Frage, ob Strauß und Kohl da nicht irgendwo in der Sache mit drin waren und unter der Hand mit der DDR – Gespräche konnten sie sich ja über die Milliardenkredite erzwingen, die DDR war ja gezwungen, zumindest mal zuzuhören – einen Vorschlag zur Wiedervereinigung unterbreitet haben. Als Zuckerle dann die Zusage, dass all die SED-Bonzen ein warmes Nest vorfinden.

Könnte es vielleicht sein, dass die damals, als das dann langsam hochkochte und auseinanderzufallen begann, dann – da waren ja ganz viele unterwegs, auch Genscher – zum Westen gesagt haben, hört mal, wir können das gewaltsam machen und ein Blutbad anrichten, oder Ihr kriegt die Wiedervereinigung und wir diktieren noch ein paar Konditionen. Und um dann die BRD vor vollendete Tatsachen zu stellen, einfach mal Mauer auf und alle rennen rüber. Kann das am Ende sein, dass der Sturm auf die Mauer auch von der Stasi organisiert wurde? Die waren doch sonst auch überall drin.

Und dass man sich dann vom Westen und den westlichen Steuerzahlern erst mal hat sanieren lassen. Und während man da alles hübsch aufgebaut und frisch gestrichen hat, hat man systematisch Presse, Parteien, Wissenschaft unterwandert, um genau das System der DDR wieder aufzubauen, nur etwas moderner und eben größer. Systematische Meinungssteuerung samt Angststaat. Und dabei auch die SPD mit übernommen hat. Und die Grünen. Sich selbst hat man Linke getauft. Die Piraten hat man abgesägt, die waren zuviel.

Es wurde doch viel gerätselt, wer in der Spendenaffäre mit Helmut Kohl der Spender war. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

Die Affäre begann im November 1999,[1] als das Amtsgericht Augsburg einen Haftbefehl gegen den damaligen CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung erließ, der sich daraufhin am 5. November 1999 der Staatsanwaltschaft stellte.

Kiep wurde vorgeworfen, 1991 von dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber 1 Million DM als Spende für die CDU erhalten und nicht versteuert zu haben.

Es wurde ja damals vermutet und dementiert, dass das Geld aus dem Arabischen kam. Es soll eine Zahlung von Thyssen gewesen sein. Wenn aber doch die Geldreserven der SED verschwunden sind, könnte man ja auch mal die Frage stellen, ob da nicht einige im Westen geschmiert wurden, damit einige DDR-Bonzen da ein weiches Auskommen finden.

Ich will man noch etwas anderes zu bedenken geben.

Neulich gab es in der WELT einen Artikel von Johann Althaus über das DDR-Gegenstück zur GSG-9. Eigentlich ging es um ein altes Flugzeug, mit dem die geübt haben, und das da noch irgendwo vor sich hingammelt. Im Artikel heißt es:

Die Antiterroreinheiten der SED-Diktatur sind wenig bekannt. Vor allem natürlich, weil die DDR ihre ganz eigene Strategie verfolgte, um nicht ins Visier des internationalen Terrorismus zu geraten: Unterstützung fast jedes Terroristen. Mitglieder der linksextremen westdeutschen RAF durften in der DDR trainieren und untertauchen, als sie keine Lust mehr auf ihren wahnsinnigen Kampf hatten. […]

Aber auch arabische und speziell palästinensische Terroristen wurden in der DDR gehätschelt. Abu Daoud etwa, der Chefplaner des Anschlags auf die Olympischen Spiele 1972 in München, wurde mit Wissen der Stasi in Ost-Berlin behandelt und hatte hier über Jahre hinweg immer eine eigene Wohnung.
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Oder Wadi Hadad. Der Gründer und Kopf der radikalen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) starb 1978 in Ost-Berlin, nachdem einen Behandlung seiner unbekannten Krankheit erfolglos geblieben war. Er hatte die Entführung eines israelischen Flugzeugs nach Entebbe 1976 und der „Landshut“ nach Mogadischu ein Jahr später organisiert.

Sogar direkt von Ost-Berlin aus tätig wurden die Terroristen um den Venezolaner Ilich Ramírez Sánchez alias „Carlos“. Sein Gehilfe Johannes Weinrich organisierte mit Unterstützung des Stasi-Oberstleutnants Helmut Voigt den Bombenanschlag auf das französische Kulturzentrum Maison de France in Berlin, bei dem ein Mensch starb und 23 weitere zum Teil schwer verletzt wurden. […]

Stasi-Akten zeigen, dass diese mehrfach umorganisierte, zuletzt als Hauptabteilung XXII firmierende Einheit ein durchaus spezielles Verständnis von „Terrorismusbekämpfung“ hatte. So schlug Abteilungschef Horst Franz am 12. Februar 1985 vor, eine „Offensivmaßnahme gegen das Bundesamt für den Verfassungsschutz“ unter dem Decknamen OV „Reiter“ durchzuführen. Das Ziel: die Terrorismusbekämpfung der demokratischen Staaten nicht etwa zu unterstützen, sondern zu behindern und westliche Sicherheitsbehörden zu verunsichern. […]

Diese Truppe unter der Leitung des Stasi-Generalmajors Heinz Stöcker sollte einerseits Attentäter und Geiselnehmer militärisch bekämpfen, andererseits ausländische Terroristen an modernen Waffen ausbilden.

Zum Beispiel wurden die Mitglieder der zweiten RAF-Generation Helmut Pohl, Christian Klar, Adelheid Schulz und Inge Viett von Experten der AGM/S in den Terrordisziplinen Schießen und Bombenbau unterwiesen.

Er beschreibt, wie man 1981 anlässlich eines Besuches von Helmut Schmidt 35.000 Sicherheitskräfte, das ist eine ganze Stadt, zusammengezogen hat, um rund um Helmut Schmidt eine schöne ruhige Stadt vorzugaukeln. Überlegt mal, was man mit 35.000 wohlindoktrinierten Leuten, die man instruiert, wie man den Klassenfeind übernimmt, alles anstellen kann.

Bis zum Ende der DDR galten Linksextremistin in Westdeutschland als Terroristen. Man hat sie ja noch gesucht und war verblüfft, sie nach dem Ende der DDR dort zu finden.

Doch bald darauf bildete sich eine unglaubliche Toleranz gegenüber linksextremismus, und eine zentrale Schlägertruppe nannte sich „Antifa“. Hieß die Mauer nicht „antifaschistischer Schutzwall“? Hat man mit der Mauer einfach weitergemacht und Beton durch Betonköpfe ersetzt?

Auf einmal wurde Linksextremismus verharmlost, verniedlicht, weggeredet, und sogar finanziert und gefördert. Wird die Bekämpfung von Linksextremismus sogar massiv behindert, und dem Land eingeredet, dass wir die „zum Kampf gegen rechts“ bräuchten.

Stinkt das nicht alles enorm danach, dass die Wende anders gelaufen ist, als man uns erzählte, und die SED und Stasi einen Notfallplan für den Zusammenbruch hatten, der darauf hinauslief, die BRD zu übernehmen, und man dann genau den in Gang gesetzt hat?

Und dass deshalb heute so viele Ex-DDR-Leute Schlüsselpositionen in Fernsehen, Politik und so weiter einnehmen?

Hat sich schon mal jemand gefragt, wie eigentlich so eine Petunie wie Angela Merkel Kanzlerin werden und so lange bleiben konnte, und ein Widersacher nach dem anderen politisch verstarb? Und warum eine Stasi-Tante heute maßgeblich bestimmt, was man sagen darf und was nicht?


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KingBalance
11:35
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Noch so ein Rechtsradikaler.....oh....warte.....
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KingBalance
11:28

Auf unsere Kinder wartet die 7,7-Billionen-Euro-Lücke


Die deutsche Gesamtverschuldung beträgt 6,2 Billionen Euro. Finanzökonom Bernd Raffelhüschen rechnet vor, dass die Flüchtlingswelle dieses Finanzloch um bis zu 1,5 Billionen Euro vergrößern kann.

Deutschland erlebt derzeit den längsten Aufschwung seit den Sechzigerjahren. Die Beschäftigung hat ein Allzeithoch erreicht, entsprechend vermelden auch Fiskus und Sozialversicherungen Rekordeinnahmen. Der anhaltende Boom schlägt sich positiv auf die staatliche Finanzlage nieder. Und so sinkt ganz ohne Einsparungen und trotz neuer Sozialleistungen der Schuldenstand, wie die aktuelle Generationenbilanz zeigt, die der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft erstellt hat.

Doch dieser erfreuliche Trend verkehrt sich ins Gegenteil, wenn die langfristigen Kosten der Flüchtlingswelle von 2015 einbezogen werden. Denn diese belaufen sich nach Raffelhüschens Berechnungen auf rund 878 Milliarden Euro.

„Die Politik ist gefordert, eine bestmögliche Integration sicherzustellen, um diese Kosten zumindest teilweise zu dämpfen“, mahnt der Ökonom. Sollte auch die zweite Generation nicht ähnlich gut in den Arbeitsmarkt integriert sein wie der einheimische Nachwuchs, drohe sogar ein Anstieg der Kosten auf bis zu 1,5 Billionen Euro.

„Der Staat weist nur ein Drittel der Schulden aus“

Die Generationenbilanz gibt ein Bild davon, wie hoch die tatsächliche Verschuldung Deutschlands ist. „Der Staat weist nur ein Drittel der Schulden aus“, monierte Raffelhüschen. Die offizielle Staatsverschuldung liegt derzeit bei knapp 75 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Knapp doppelt so hoch ist jedoch die in den Sozialversicherungen versteckte Verschuldung.Diese implizite Staatsschuld gibt an, welche Rücklagen die öffentliche Hand bilden müsste, um die versprochenen Sozialleistungen in Zukunft bezahlen zu können. Weil der Staat jedoch von der Hand in den Mund lebt und keine Finanzreserven bildet, drohen künftigen Generationen deutlich höhere Lasten, als sie die heutigen Steuer- und Beitragszahler schultern müssen.

Die Gesamtverschuldung beträgt mit 6,2 Billionen Euro mehr als das Zweifache der gesamten Wirtschaftsleistung. Raffelhüschen kritisierte, dass die Bundesregierung die gute Konjunkturlage nicht genutzt habe, um den Haushalt mutiger zu konsolidieren, sondern stattdessen nach dem teuren Rentenpaket auch noch die Ausweitung der Pflegeleistungen auf den Weg gebracht habe. Neben der Pflege- und der Rentenversicherung sind auch die Krankenversicherung und die Beamtenpensionen nicht nachhaltig finanziert.

Migranten zahlen im Berufsleben weniger ein als Deutsche

Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 2,1 Millionen Migranten mehr Zuwanderer ins Land als jemals zuvor. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge. Die Stiftung Marktwirtschaft widerspricht vehement der These, Deutschland profitiere von dem starken Andrang an Schutzsuchenden.

„Eine ungesteuerte Zuwanderung bringt dem Land keine fiskalische Rendite, sondern kostet dauerhaft“, sagte Stiftungsvorstand Michael Eilfort. Dies gilt selbst dann, wenn die Asylsuchenden rasch in den Arbeitsmarkt integriert werden. Denn weil ihr Qualifikationsniveau deutlich unter dem der einheimischen Bevölkerung liegt, sind auch die zu erwartenden Löhne und damit die langfristigen Einzahlungen in die Steuer- und Sozialkassen geringer.

Auch bei den schon hier lebenden Ausländern ist die fiskalische Bilanz nach Raffelhüschens Berechnungen für den Staat negativ. So zahlen Migranten im Laufe ihres Berufslebens weniger ein als Deutsche. Zwar bekommen die Bundesbürger im Rentenalter auch höhere Leistungen, da sie in der Regel höhere Rentenansprüche angesammelt haben. Doch unter dem Strich profitiert der Staat von den Deutschen mehr als von den Ausländern.

Die Integration in den Arbeitsmarkt ist der Schlüssel

Ohne die Flüchtlingswelle läge die Gesamtverschuldung derzeit bei 198 Prozent des BIP. Wie stark diese Nachhaltigkeitslücke infolge des starken Andrangs von Asylbewerbern steigt, hängt entscheidend von der Arbeitsmarktintegration ab. Sogar in dem unrealistischen Fall, dass die Flüchtlinge sofort ähnliche Jobs bekommen wie die schon hier lebenden Migranten, ergibt sich ein Anstieg auf knapp 212 Prozent des BIP.

Unterstellt man dagegen, dass die Asylbewerber nach sechs Jahren zu den hier lebenden Migranten aufgeschlossen haben, dann liegt der Schuldenstand bei 228 Prozent der Wirtschaftsleistung. Treten zudem selbst bei der zweiten Generation noch Integrationsprobleme auf, erhöht sich die Gesamtverschuldung auf über 251 Prozent.

„Selbst dieses Szenario ist noch unrealistisch positiv“, stellte Raffelhüschen klar. Denn aufgrund der geringen Qualifikation der Flüchtlinge sei ein Aufholen innerhalb von sechs Jahren noch sehr anspruchsvoll. Auch sei fraglich, ob es gelinge, die zweite Generation so gut wie die deutschen Kinder auszubilden.

Eine gesteuerte Zuwanderung könnte helfen

Bei den Berechnungen wurde unterstellt, dass alle Flüchtlinge dauerhaft in Deutschland bleiben. Üblicherweise kehren aber gerade Bürgerkriegsflüchtlinge häufig in ihre Heimat zurück, wenn sich die Lage bessert. Da aber andererseits Raffelhüschen den Familiennachzug außen vor lässt, dürften die Annahmen über die Zahl der am Ende hier bleibenden Menschen realistisch sein.

Der Ökonom betont, dass eine gesteuerte Zuwanderung durchaus helfen würde, Deutschlands große demografische Probleme zu lösen. „Denn Kinder und Hochqualifizierte können wir gar nicht genug bekommen.“ Die Tatsache, dass die meisten Flüchtlinge jung seien, schlage sich deshalb positiv in der Generationenbilanz nieder. Die im Verhältnis zur einheimischen Bevölkerung günstigere Altersstruktur bedeute eine Reduzierung der Verschuldung um elf Prozent.

Wohlfahrtsstaat vs. offene Grenzen

Dieser Effekt wiegt aber die zu erwartenden Flüchtlingskosten bei Weitem nicht auf. Am stärksten schlägt dabei zu Buche, dass Migranten, die erst nach Jahren einen Job haben, nahezu keine Chance haben, im Alter eine existenzsichernde Rente zu bekommen. „Die Masse der Zuwanderer wird am Ende die steuerfinanzierte Grundsicherung im Alter bekommen“, prophezeit der Finanzwissenschaftler.

Die größten Kosten infolge des starken Flüchtlingsandrangs werden nach diesen Berechnungen nicht bei den Sozialkassen, sondern im Steuersystem anfallen. „Auf Dauer kann sich Deutschland keine ungesteuerte Zuwanderung leisten“, ist sich Raffelhüschen sicher.

Das Wohlstandsgefälle zwischen Afrika und Europa sei so groß, dass bei offenen Grenzen eine riesige Armutswanderung unvermeidbar wäre. Man müsse sich deshalb entscheiden. Entweder die Deutschen hielten weiterhin an ihrem Wohlfahrtsstaat mit starken Umverteilungselementen fest. Dann müsste man die Grenzen schließen. „Oder Deutschland übernimmt das Modell der Vereinigten Staaten, das keine Sozialleistungen für Zuwanderer vorsieht.“

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KingBalance
11:10
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Merkels Ansage zur Bundestagswahl
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